Neues Ventil und den Bowdenzug neu einstellen, fertig. Die letzten Millimeter vom Ventil sollen richtig justiert sein, damit es auch zu macht.
Nicht vergessen, nach 40 Jahren ist manchmal etwas ausgeleiert...
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Nicht vergessen, nach 40 Jahren ist manchmal etwas ausgeleiert...
Frag da mal einen Profi, der wird dir das bestimmt sagen können. Nachteil ist natürlich dass es schön ins Geld geht.
Wenn du die Zeit hast, mach langsam. Meine Erfahrung ist dass Motorenbauer sehr gerne viele Probleme sehen, die ihrer Meinung nach natürlich alle gemacht werden müssen ("jetzt wo du eh dabei bist") und bevor du es weißt, bist du € 10.000 weiter.
Selber aufbauen ist erstaunlich einfach, es macht sogar richtig Spaß. Du brauchst nur Geduld, einen Motorenständer und ansonsten normales Werkzeug inklusive Drehmomentschlüssel. Du hast ja schon den Kopf verbaut, dann kriegst du alles andere auch hin. Es ist fast wie Lego.
Die Substanz muss halt gut sein, heißt dass die Teile da sein müssen: Block, Kopf usw. Wenn die nicht da sind, wie in deinem Fall, suchst du dir entweder Ersatzteile (kann dauern) oder lässt es richten. Aber den Aufbau würde ich immer wieder selber machen.
An deiner Stelle würde ich die Gelegenheit nutzen und den Motor ganz rausnehmen, und ihn mit einem Motorständer komplett neu aufzubauen. Am Ende ist das einfacher, auch weil du beide Krümmer und die meisten Dichtungen dann viel einfacher montieren kannst.
Zum Modelljahr 1988 (also Herbst 1987) wurde der Hubraum bei gleicher Leistung geringfügig angehoben [siehe Technische Daten].
Damit ist der MB gemeint. Der Text auf der BUC-Seite ist aber unklar, das gebe ich zu, man könnte meinen dass die vom Special Edition / WX reden. Auf der Seite stehen sowieso einige Fehler.
Es existierten nur vier Versionen vom 10V, naja eigentlich dreiundhalb:
Der MB blieb unverändert, bei WR, GV und WX gab es im Laufe der Jahre ein Paar kleine Änderungen. Ich habe die nicht alle parat, aber zB bekam der WR schon ziemlich früh einen kürzeren Zylinderkopf bei dem der Zündverteiler an einer anderen Stelle sitzt. Auch das Steuergerät wurde mal geringfügig geändert, zum Beispiel um den Leerlauf zu verbessern oder das Digi ansteuern zu können.
Das habe ich auch noch nie gesehen...
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sowas reparabel ist. Du brauchst einen anderen Zylinderkopf.
Es ist schon sehr schade um das Auto, keine Frage. Wobei ich die Schuldfrage nicht so wichtig finde. Wenn ich mir die lange Ölspur und die Reifenspuren angucke (sieht man gut in dem Video das Markus verlinkt hat), ist das Auto schlagartig über alle vier Rädern weggedriftet, genau an dem Punkt wo man beim quattro ja wieder Gas gibt. Das hätte Demuth auch passieren können.
Das mit den Teilen und dem fehlenden Knowhow finde ich viel schlimmer, denn genau diese Situation hat Audi damals bewusst herbeigeführt. Ersatzteile wurden kistenweise weggeworfen. Ich habe irgendwo noch Fotos und Beschreibungen. Kotflügel, Rallye-Dreieckslenker, DTM-Titanauspuffanlagen, Kohle-Kevlar-Teile, nagelneue S1-Motoren und und und. Privatfahrer wollten Audi Sport diese Teile abkaufen, aber durften das nicht. Alles musste verschrottet werden.
Wenn ich einen Tipp gehen darf. Meine Erfahrung mit mehreren Urquattros ist, dass der Vorschalldámpfer den Klang im Innenraum bestimmt. Also das was man selber beim Fahren hört.
Alles was danach kommt, inklusive Endschalldämpfer, ist nur für Zuschauer. Hat man selber nichts von.
Wenn ich meine eigene Anlage neu machen würde, wäre er komplett standard bis auf den VSD, den würde ich mir in einer Manufaktur nach Maß und Klang maßgeschneidert anfertigen lassen.
Die Entlüfterschraube sitzt ja oben... Genau wie der Anschluss zum Ausgleichbehälter. Wenn du sanft und vorsichtig den Deckel vom Ausgleichbehälter kurz aufmachst, entlüftest du also auch.
Ich muss sagen, ich verstehe das Problem nicht so. Beim KV wie beim urquattro/WR habe ich immer nach Werkstatthandbuch gearbeitet. Da muss gar nichts entlüftet oder aufgebockt werden.
Auto muss waagerecht stehen, auf allen vier Rädern. Heizung voll auf. Über den Ausgleichbehälter auffüllen bis zur Markierung. Deckel drauf. Motor laufen lassen bis der Lüfter anspringt. Motor aus, Kühlmittelstand kontrollieren und ggf nachfüllen. Evt. wiederholen. Irgendwann sind die letzten Luftblasen oben und erreichen den Ausgleichbehälter denn der sitzt ja am höchsten Punkt im Kühlkreislauf.
Nicht jeder Kühler hat eine Entlüfterschraube. Mein KV hatte sie auch nicht (Kühler war original).
Habe ich noch nie gemacht, es kommt mir auch falsch vor. Es sind ja Dehnschrauben, die zieht man nur einmal an*.
40 Nm, 60 Nm, dann 180 Grad bzw zwei mal 90 Grad.
* Das Thema hatten wir aber schon mal und da war unklar ob man sie wiederverwenden darf:
Ja, sonst fällt mir auch nichts ein.
Es sei denn, du hast die alten Zylinderschrauben wiederverwendet, dann kann sowas auch passieren.
Dann lag der alte Phil Payne wohl falsch... seine Seite sagte immer 20 Nm.
RLF sagt aber 10 Nm, sehe ich jetzt auch.
Im Prinzip wird dir einen defekten Klopfsensor als Fehlercode angezeigt. Aber vielleicht schadet ein Tausch ja nicht.
Wichtig, er muss unbedingt mit 10 Nm festgezogen werden.
Nee, der wird einfach über die Markierungen eingestellt und gut ist.
PS, kontrolliere vielleicht nochmal deine Steuerzeiten? Vielleicht sind sie ja ein Zahn daneben.
Ja, der ist richtig.
Hmmm. Muss mal nachdenken.
Fehlerspeicher hast du bei laufendem Motor ausgelesen?
Teilenr sollte 052905225C sein. Gibt es überall im Netz für wenig Geld.
Wenn ein falscher / schmaler Läufer drin ist (links auf dem Bild, Kupferteil schmaler als der Plastikteil), bekommt er ab etwa 5000 U/min Fehlzündungen.
Moin,
Hast du den richtigen breiten Verteilerfinger? Er muss so aussehen wie der rechte Finger hier auf dem Bild:
https://www.sealtd.net/quattro/ishamresearch/quattro/images/rotor_tips_1.jpg
Ist es das Lager hinten? Sehe es grad schlecht auf dem Handy.
Wenn ja, das haben sehr viele Fünfzylinder. Kannst wenig machen, also wieder zusammenbauen.
Gute Besserung Alex. Wenn's nicht geht, geht es eben nicht! Dann holen wir es irgendwann nach.
Also, es ist natürlich subjektiv, aber in meiner Jugend (80er Jahre) war Tornadorot auf Autos eine ziemlich seltene Farbe. Sah man eigentlich nur auf quattros, Golf GTi usw.
Eine Standarfarbe war es in unserer Region nicht.